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schnell erklärt
Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz BU) zahlt eine monatliche Rente, wenn man aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls den aktuellen Beruf nicht mehr ausüben kann. Damit können Einkommensverluste ausgeglichen werden, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern.
good to know
Häufig gestellte Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Was ist Berufsunfähigkeit?
Die Berufsunfähigkeit ist die Unfähigkeit, den zuletzt ausgeübten Beruf für eine bestimmte Zeit oder auf Dauer ausüben zu können. Als berufsunfähig gelten Personen, die den bisher ausgeübten Beruf für mindestens 6 Monate oder auf Dauer zu mind. 50% nicht mehr oder gar nicht mehr ausüben können. Die Berufsunfähigkeit kann aufgrund von Krankheit, Körperverletzung, Unfall oder Pflegebedürftigkeit gegeben sein.
Was ist der Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit?
Wer als berufsunfähig gilt, muss noch lange nicht erwerbsunfähig sein. Als berufsunfähig gelten Sie, sofern Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausreichend (zu mindestens 50%) ausüben können. Die Erwerbsunfähigkeit tritt jedoch erst ein, wenn Sie keinerlei beruflicher Tätigkeit mehr im ausreichenden Umfang nachgehen können. Beispiel: Max Muster ist Fliesenleger und das bereits seit 20 Jahren. Aufgrund einer Kniearthrose kann er seinem ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen, er ist somit berufsunfähig. Max Muster kann jedoch andere berufliche Tätigkeiten noch ausüben und beispielsweise im Büro seines Betriebes aushelfen. Als erwerbsunfähig gilt er somit nicht. Außerdem können nur Selbständige eine Erwerbsunfähigkeitspension beantragen.
Was ist das abstrakte Verweisungsrecht?
Das abstrakte Verweisungsrecht ermöglicht der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung, der versicherten Person im Fall von Berufsunfähigkeit vorschreiben zu können, eine andere Tätigkeit auszuüben. In diesem Fall wird keine Berufsunfähigkeitspension ausbezahlt. Die Allianz verzichtet auf dieses abstrakte Verweisungsrecht. Die Leistungspflicht beginnt bereits mit Eintritt der Berufsunfähigkeit!
Wer zahlt bei Berufsunfähigkeit?
Bei dauerhafter Berufsunfähigkeit und bei Erfüllung bestimmter Kriterien zahlt die gesetzliche Berufsunfähigkeitspension. Jedoch ist die Versicherungsleistung oft zu gering, um die Einkommensverluste zu decken. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist hier eine zusätzliche finanzielle Absicherung mit weniger strengen Auflagen.
Wie hoch sollte meine Berufsunfähigkeitsversicherung sein?
Die Höhe Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung orientiert sich an Ihrem Nettoeinkommen. Im Idealfall ergeben die private Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine gesetzliche Leistung gemeinsam 80% Ihres bisherigen Nettoeinkommens. Um im Ernstfall jedoch zumindest den notwendigen Schutz zu erhalten, sollten die gesetzliche und private Berufsunfähigkeitsversicherung mindestens 50 Prozent des Nettoeinkommens abdecken.
Für wen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?
Die Berufsunfähigkeit ist eines der größten finanziellen Risiken. Somit ist sie für alle erwerbstätigen Personen sinnvoll. Besonders lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung jedoch für folgende Berufe: Ärzt:in, Mechaniker:in, Uhrmacher:in, Tennisspieler:in, Physiotherapeut:in (z.B. Arthrose), Fliesenleger:in, Bodenleger:in, Fußballprofis (z.B. Knie-Arthrose), Bäcker:in (z.B. Bäckerasthma), Pflegerische Berufe; Berufe, in denen schwere Lasten zu tragen sind, sitzende Berufe (z.B. Bandscheibenvorfälle), Manager:in, Geschäftsführer:in aber auch allgemein Selbstständige und Berufstätige (z.B. Burnout), Gerüstebauer:in, Dachdecker:in, Bergarbeiter:in, Pflasterer / Pflasterin, Fleischer:in (z.B. Unfälle)
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